Unsere CR Reise im November 2013

Hier sollt ihr posten, wie ihr Costa Rica erlebt habt. Was habt ihr zu berichten ? Eindrücke und Erlebnisse jeglicher Art...
Edith
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Unsere CR Reise im November 2013

Beitragvon Edith » So 1. Dez 2013, 20:05

[JUSTIFY]Hallo liebe CR-Fans,[/JUSTIFY]
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[JUSTIFY]nachdem ich viele Informationen aus dem Forum gelesen habe bevor wir unsere Reise angetreten sind, möchte ich nun auch meine Erfahrungen weiter geben.[/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Wir machen generell unsere Urlaube auf eigene Faust und haben sicherlich einige Fehler gemacht, aber das ist nun einmal das Risiko einer solchen Reise. Wir waren begeistert von CR auch wenn wir viele Regionen, die von den meisten Touristen besucht werden ausgelassen haben.[/JUSTIFY]
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[JUSTIFY]Ich würde mich sehr freuen Feedback von Euch zu bekommen und hoffe der Bericht kann dem ein oder anderen bei der Reiseplanung weiter helfen.[/JUSTIFY]
[JUSTIFY] [/JUSTIFY][JUSTIFY]Unsere Route durch CR führte über den Volcan Turrialba an die Karibik nach Puerto Viejo und von dort aus zurück ins Talamanca-Gebirge (inkl. Cerro Chirippo), weiter nach Uvita, Montezuma, Rinconde la Vieja, Brasilito bis Bijagua am Fuße des Vulkan Tenorio. Wir hatten 10 Unterkünfte von denen ich fast alle empfehlen kann, so sich jemand dafür interessiert.[/JUSTIFY]
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[JUSTIFY]Mittwoch, 6.11.13[/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Abflug nach Costa Rica mit United Airlines über Newark. Die Reise dauerte mit einer knapp fünfstündigen Aufenthaltszeit in New York etwa Stunden. Wir hatten in Deutschland unseren Mietwagen über DER TOURS gebucht (in CR Partner Adobe) und die Abholung am Flughafen in San Jose klappte reibungslos. Nachdem wir den Wagen (Suzuki Jimny 4x4) erhalten hatten, sind wir ins Holiday Inn Express am Airport gefahren. Dieses Hotel hatten wir im Vorfeld gebucht, ansonsten haben wir keine Vorabbuchungen gemacht um flexibel zu sein. Wir trinken noch ein Glas Wein im gegenüber liegenden Casino und fallen todmüde ins Bett.[/JUSTIFY]
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[JUSTIFY]Donnerstag, 7.11.12[/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Am nächsten Morgen fahren wir in Richtung Volcan Turrialba zur gleichnamigen Lodge, die auf gut 2.000 Höhenmetern zwischen den Vulkanen Turrialba und Irazu liegt. Ersteren planen wir zu besteigen. Die Anfahrt erweist sich allerdings bereits in San Jose ein wenig kompliziert, da eine Autobahn einfach in einer Baustelle endet und keine Beschilderung bezüglich Umleitung vorhanden ist. Das Navi kennt die Baustelle nicht und lotst und auf umständliche Weise durch enge Barrios San Jose’s aus der Stadt. Die kleinsten Hütten sind vergittert, vor jedem Geschäft stehen bewaffnete Security Männer in schusssicheren Westen - kein gutes Gefühl. [/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Wir nähern uns den Bergen und das Wetter wird schlechter. Schließlich erreichen wir die wunderschön gelegene, einsame Lodge – für die Anfahrt ist ein Allrad hilfreich. Wir beziehen unser Zimmer und erkunden für ein paar Stunden die Gegend- und machen erstmals Bekanntschaft mit tropischem Regen! An dieser Stelle sei gesagt, dass wir in den drei Wochen keinen Tag ohne Regen hatten, was an der Küste und in den niederen Regionen kein Problem ist- man wird nass aber es ist warm. Heikel ist es nur in den Bergen, weil eben auch sehr kalt. Die Landschaft ist herrlich, grün, abwechslungsreich.[/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Wir kuscheln uns am Abend in die Nähe des Holzofens im kleinen Restaurant und lassen uns von den beiden Mädels Veronica und Paola mit leckerem Essen und heißer Schokolade verwöhnen.[/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Dort erfahren wir auch, dass der Vulkan Turrialba aktiv ist und nicht bewandert werden kann. Der verkohlte Baum- und Pflanzenbestand, den wir im Gipfelbereich während einer kurzen Wolkenlücke gesehen hatten, rührte nicht von einem Waldbrand sondern entstand aufgrund der enormen Hitze die aus dem Boden kam. [/JUSTIFY]
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[JUSTIFY]Freitag, 8.11.13[/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Wir beschließen daher am nächsten Morgen auf den Irazu zu wandern, der etwa 15km von der Lodge entfernt liegt. Die Hunde des Hofes begleiten uns als würden sie zu uns gehören ganze 10km bis zur geteerten Auffahrt zum Irazu. Da es mit den beiden zu gefährlich ist auf der Hauptstraße zu gehen kehren wir um. Eine schöne Tour durch tropischen Gebirgswald, vorbei an unzähligen Feldern und Bauern die eben diese bestellen. Die Leute helfen uns bei der Wegsuche, sind unglaublich freundlich und hilfsbereit. [/JUSTIFY]
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[JUSTIFY]Samstag, 9.11.13[/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Am nächsten Morgen fahren wir bei der Abreise in Richtung Karibik die gleiche Strecke noch einmal um wenigstens einen Vulkan von oben gesehen zu haben. Wir haben schon viele Krater gesehen, aber sie verlieren nie ihren Reiz. [/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Unser Ziel ist Manzanillo, das letzte Dorf am Ende der Karibikküste Costa Ricas. Nach einer kurzen Unterkunftsuche entscheiden wir in Puerto Viejo zu übernachten, in einer schönen, kleinen Lodge am Ortsrand. Die lange Fahrt macht uns mürbe und wir wollen ankommen. Puerto Viejo ist zwar deutlich touristischer aber ein guter Ausgangspunkt für unsere beiden geplanten Touren durch die Nationalparks Manzanillo und Cahuita.[/JUSTIFY]
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[JUSTIFY]Sonntag, 10.11.13[/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Wir starten die Dschungel-Touram Ortsende von Manzanillo in Richtung Panama, ca. 8km durch dichten,tropischen Primärwald. Es ist heiß und stickig und jede Mühe wert![/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Wir sehen Spinnen, Affen, ein Faultier, Schmetterlinge, Tukane, werden ständig von den Rufen der Brüllaffen begleitet. Schlagen sehen wir nicht- leider oder Gott sei Dank? Das sind wir uns (noch) nicht sicher. Es ist wunderschön![/JUSTIFY]
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[JUSTIFY]Montag, 11.11.13[/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Wir stellen fest, dass der Rhythmus in CR ein anderer ist. Morgens um 6.30h kann man bereits in vielen Sodas frühstücken, in Supermercados einkaufen. Herrlich! Es wir hell um 5.3 Hund der Tag beginnt- für alle. [/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Auf dem Plan steht der N.P. Cahuita, der bereits mit deutlich mehr Touristen aufwartet. Ein gut angelegter Weg der im Vergleich zum N.P. Manzanillo ausgesprochen gemütlich ist. Wir sehenein Faultier aus nächster Nähe, Einsiedlerkrebse, Blattschneiderameisen in rauen Mengen. [/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Ein Parkwächter am Eingang warnt vor einer colebra amarilla, einer sehr giftigen Schlange und auf dem Rückweg sehen wir tatsächlich eine! Die Tatsache, dass das Prachtexemplar direkt am Weg in den Ästen sitzt lässt und wieder ein wenig respektvoller an unsere Wanderung vom Vortag durch dichten Dschungel denken. Wir haben hohe Wanderstiefel und lange Hosen an- im Gegensatz zu vielen Touristen, die in Flip Flops unterwegs sind. [/JUSTIFY]
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[JUSTIFY]Dienstag, 12.11.13[/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Aufgrund unseres recht engen Zeitplans beschließen wir nicht zwei Nächte in Tortugero zu verbringen, sondern lediglich eine kurze Bootstour auf den Kanälen zu machen. Wir fahren nach Moin und chartern dort einen Bootsführer, der uns zu zweit gut 3 Stunden durch die Kanäle fährt. Wir sehen wunderschöne Wasservögel und leider keine Kaimane oder Alligatoren. Das Wasser ist zu hoch erklärt der Bootsführer (der übrigens aus Nicaragua kommt). [/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Eigentlich wollen wir in Moin übernachten und dann weiter nach San Gerardo fahren – leider finden wir aber keine Unterkunft und fahren zurück nach Cahuita was natürlich nicht sehr cleverist, weil unser Ziel am nächsten Tag in der entgegengesetzten Richtung liegt. Cahuita ist trotzdem nett und schließlich ist ja die Reise das Ziel. Trotzdem hätten wir ins Landesinnere fahren sollen.[/JUSTIFY]
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[JUSTIFY]Mittwoch, 13.11.13[/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Wir machen uns in ströhmendem Regen auf und verlassen die Karibikküste. Ein langer Weg (280km) u. a. auf der Pan Americana (im Talamanca-Gebirge nur eine schmale Bergstraße, deren höchster Punkt am Cerro de la Muerte zwischen Alaska und Feuerland liegt). Sehr interessant. Es regnet weiter in Strömen und wird in den Höhenlagen unangenehm kalt. Unser Ziel ist San Gerardo um am nächsten Morgen die Tour auf den Cerro Chirripo zu beginnen. Aufgrund des Wetters haben wir Bedenken das umsetzen zu können. Wir kommen an und bekommen ein Zimmer im Hotel direkt am Anfang des Aufstieges – es regnet nicht mehr, die Betten im Refugio Los Crestones sind frei- wir melden uns bei der Parkverwaltung an umgleich am nächsten Morgen aufbrechen zu können und sehen noch ein herrliches Abendrot vom Hotel aus. Wir freuen uns auf den nächsten Tag![/JUSTIFY]
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[JUSTIFY]Donnerstag, 14.11.13[/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Wir stehen um 4.30h auf undfrühstücken Gallo Pinto mit viel Chile und Toast. Der Weg zum Refugio ist 15kmlang- wir müssen 1.900 Höhenmeter bewältigen. Das Wetter ist traumhaft und wirkommen nach 6 Stunden im Refugio an. Die Höhe macht uns zu schaffen. Wirvertreiben uns die Zeit im Refugio mit Essen, Reden und Schlafen. Es ist nocheine Gruppe Ticos dort und ein Schweizer Vater/Sohn Duo. Um 19.00h gehen wir inunser Lager und versuchen in Schlafsäcken zu schlafen. Es ist sehr kalt und wirliegen lange wach. [/JUSTIFY]
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[JUSTIFY]Freitag, 15.11.13[/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Der Wecker läutet um 2.30h undwir sind wie gerädert, aber die Anspannung und die Freude auf den Aufstieglassen die Kälte und die Müdigkeit in den Hintergrund treten. Mit Stirnlampenmachen wir uns in der eiskalten und sternenklaren Nacht auf zum Gipfel (ca. 5kmund weitere 500 HM). Exakt zum Sonnenaufgang stehen wir ca. 30 Meter unter demsteilen Gipfelaufbau des Cerro Chirippo und fast zeitgleich zieht blitzschnellNebel auf und hüllt den Berg und uns ein. So ein Schlingel! Trotzdem ist eswunderschön auf dem Berg und wir genießen das Gefühl auf dem höchsten PunktCosta Ricas zu stehen. Im Nebel steigen wir ab und nach kurzer Zeit erreichenwir wieder das Hochtal, das sich in strahlendem Sonnenschein präsentiert. DerAbstieg ist lang und aufgrund der kurzen Nacht und des Aufstiegs werden wirbald müde und erschöpft. Nach über 9 Stunden auf den Beinen erreichen wir unserHotel und freuen uns über eine Dusche (mit nicht ganz warmem Wasser, aber manwird genügsamer!!!). Danach geht es ineiner abenteuerlichen Anfahrt zu den Fuentes Termales, einer Dschungelthermemit einmaligem Charme. Das warme Wasser tut uns gut und ein für uns geht einlanger, anstrengender und einmalig schöner Tag zu Ende.[/JUSTIFY]
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[JUSTIFY]Samstag, 16.11.13[/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Wir fahren zur Pazifikküste.Adios Chirippo! [/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Auf der Suche nach Strandortenscheitern wir kläglich. Unsere europäische Vorstellung von Fischerdorf gibt esdort nicht. Jedoch geniale Strandabschnitte, die sich uns immer wieder öffnen.Unterkünfte liegen zum Großteil im Wald. Wir entscheiden uns für eineEmpfehlung des National Geographic nahe Uvita und wollen zwei Nächte bleiben. [/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Für den nächsten Tag buchenwir eine Tour am Morgen zu Fuß in die Wälder und am Nachmittag eine Kajak-Tourin die Mangroven. Danach machen wir uns das erste Mal auf den Weg zu einemStrand. Knapp 3 Stunden Ruhe, Meer (das so warm ist!!!) und Stille. Es regnetnicht…naja, kaum.[/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Aufgrund der Regenfälleentscheiden wir die Peninsula Osa zu streichen und freuen uns auf Morgen.[/JUSTIFY]
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[JUSTIFY]Sonntag, 17.11.13[/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Was für ein Tag! Morgensbrechen wir um 6.30h mit unserem Guia Geovany (welch schöner Name) auf, um denUrwald zu erkunden. Wir sehen Adler, Aras, Eulen, ein Faultier- alles ausgroßer Entfernung, aber immerhin. Außerdem Leguane, Frösche. Wir lernen vielüber Pflanzen und vor allem über Schlangen. Geovany liebt sie und isthingerissen dass sie uns faszinieren. Leider sehen wir keine. [/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Nach unserem typischenFrühstück gehen wir kurz an den Strand um dann zur Kajak-Tour aufzubrechen. Wasfür ein Abenteuer! Wir sind zu zweit mit dem Führer und die Anfahrt geht durchdichten Dschungel auf ein privates Grundstück. Jeder bekommt ein Kajak- der Guia paddelt sehr schnell. Nach wenigenMinuten sehen wir eine Boa über uns in den Zweigen hängen. Durch engeSeitenarme paddeln wir drei Stunden durch die Mangroven. Es istunwahrscheinlich schön, mystisch, eindrucksvoll. Am Ende gibt es Melone undAnanas und wir unterhalten uns mit dem Eigentümer des Grundstücks auf dem wirins Wasser gegangen sind. Bei der Rückfahrt sehen wir einen tollenSonnenuntergang (eigentlich unser einziger während der drei Wochen!). Der Guiafährt über eine verwachsene Seitenstraße wieder an den Rio Grande, wo jungeFischer gerade ihren Fang ausnehmen. Diese Szene vor Abendrot mit Geiern undKormoranen am Fluss und den Fischern bei ihrer Arbeit kann man nichtbeschreiben. Es war ein Tag „con mucha buena suerte“. Vielen Dank an unserenGuia! Und Jürgen, Du wärst stolz auf mich![/JUSTIFY]
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[JUSTIFY]Montag, 18.11.13[/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Unsere Reise geht weiter.Unser Ziel, die Peninsula Nicoya erweist sich als etwas komplizierter zuerreichen. Die neue „Brücke“ im Reiseführer ist eine weitere Fährverbindungoberhalb von Puntarenas. Wir entscheiden, in Puntarenas auf die Fähre nachPaquera zu gehen. Ein zwielichtiger Ort der Hafen- wir werden gewarnt undbewegen uns mit großer Vorsicht. Touristen wie uns erkennt man einfach.Hellheutig, blond, suchend. Das erste Mal in diesem Land fühlen wir uns kurzunwohl. Aber es klappt alles prima und nach gut drei Stunden erreichen wir (mitWartezeit und der ca. 70 minütigen Überfahrt) die Halbinsel. Gut eine Stundespäter sind wir in Montezuma, unserem Zielort. [/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Ein bunter Ort imNiemandsland. Wir nehmen eine Unterkunft etwas außerhalb und lassen den Tag beieinem Cerveza ausklingen. [/JUSTIFY]
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[JUSTIFY]An dieser Stelle eineAnmerkung: das Navi-App „igo primo“ für CR ist unbezahlbar! Ohne dieses Navihätten wir echt Probleme gehabt. Das Problem ist, dass auf der Karte zwar alleOrte angegeben sind, leider aber keine passenden Straßenschilder auf den Wegen.Das App kostet ca. 40 Euro und wir würden es jedem empfehlen, der auf eigeneFaust mit dem Auto unterwegs ist. [/JUSTIFY]
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[JUSTIFY]Dienstag, 19.11.13[/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Eigentlich wollten wir heutezum Cabo Blanco wandern, aber der Nationalpark ist Mo./Die. geschlossen unteranderem um den Tieren Ruhe zu gönnen sagen uns Parkwächter, die wir zufälligauf dem Weg treffen. Wir entscheiden uns für einen Ruhetag- ohnehin der ersteseit Urlaubsbeginn. Günter nimmt Surfstunden an der Playa Grande – einem großen,schönen, schattigen Strand im Nordosten von Montezuma. [/JUSTIFY]
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[JUSTIFY]Mittwoch, 20.11.13[/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Wir wandern nach Cabo Blancobzw. der Küste vor der eben diese Insel liegt. Entgegen der Beschreibung desFührers ist der Felsen dort nicht weiß und mit Guano bedeckt. Begleitet vomstetigen Ruf der Brüllaffen und vielen, vielen Nasenbären im Park wandern wirzurück. [/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Am Nachmittag fahren wir zumnächsten Ort Cabuya um dort Bargeld am Automaten zu holen. Der Geldautomat inMontezuma ist seit gestern außer Betrieb und eigentlich kann man überall mitKarte bezahlen-aber ein Stromausfall im ganzen Ort beim Frühstück belehrt unseines Besseren- wir mussten unsere letzten Colones ausgeben. Asi es la vida.[/JUSTIFY]
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[JUSTIFY]Donnerstag, 21.11.13[/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Es geht weiter in RichtungRincon de la Vieja. Wir finden eine schöne, kleine Berglodge mit nur 5 Zimmernund werden erneut von einem Vulkan abgewiesen. Aufgrund seiner Aktivität istder Zugang zum Vulkan Rincon de la Vieja verboten erklärt uns derHotelbesitzer. Ob das nun der Wahrheit entspricht oder nur eine Regelung ist umdie Besucher im stark frequentierten Park zu halten wissen wir nicht.Jedenfalls entscheiden wir am nächsten Tag wieder abzureisen. [/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Den Nachmittag vertreiben wiruns mit einem Besuch des Wasserfalls sowie einem kurzen Aufenthalt bei denFuertes Calientes, heiße Quellen an einem Fluss. Sehr schön. [/JUSTIFY]
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[JUSTIFY]Freitag, 22.11.13[/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Nach demReis/Bohnen/Chile-Frühstück starten wir in Richtung Playa del Coco. Güntermöchte Tauchen und noch einmal an die Küste. Wie zu erwarten schreckt uns derOrt ab- wir fahren etwas weiter in den Süden auf einer abenteuerlichen Piste,die den Jimny an seine Grenzen bringt. Ziel ist Brasilito und wir checken dortim gleichnamigen Hotel direkt am Strand ein. Ruhe ist angesagt. Wir gehen zurPlaya de las Conchas und genießen den warmen Pazifik und den Wolkenbruch, dernach kurzer Zeit einsetzt. Es ist warm, es ist ruhig, es ist erholsam.[/JUSTIFY]
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[JUSTIFY]Samstag, 23.11.13[/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Günter geht zu einemherrlichen Tauchgang wo er viele große Haie sieht, beeindruckende Fischschwärmeund riesige Moränen. In der Pause zwischen den Tauchgängen auf dem Boot sogarDelphine. In der Zwischenzeit versuche ich den Parque Baulito an der PlayaGrande zu erkunden- und fahre kurz nach Tamarindo um es mit Entsetzen wieder zuverlassen. Hier hat der Tourismus das Land eingeholt. [/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Wir machen uns auf den Wegnach Bijaqua zum Nationalpark Tenorio und dem gleichnamigen Vulkan in derHoffnung wenigstens diesen bewandern zu können. Es ist unser letztes Ziel.[/JUSTIFY]
[JUSTIFY]In einer Berglodge, einerCooperacion von Einheimischen, die seit 20 Jahren den Turismo rural fördert undentwickelt, kommen wir unter. Es regnet und ist kühl. In einer kurzenRegenpause öffnen sich die Wolken und wir sehen den riesengroßen Lago deNicaragua. Direkt an der Lodge ist ein kurzer Rundweg im Dschungel angelegt,den wir in der Dämmerung mit Stirnlampen erkunden. Danach gehen wir ins Lokalum zu essen. Die Lodge ist familiär, die Familie sehr nett. Alle kümmern sichum uns vor allem Jaqueline und ihr Papá, der mit Begeisterung von seinem Land,seinem Leben und den Tieren erzählt. [/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Das Essen ist sehr gut undeinfach. [/JUSTIFY]
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[JUSTIFY]Sonntag, 24.11.13[/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Es regnet die ganze Nacht undauch am Morgen. Wir überlegen weiter zu reisen und entscheiden doch (nachreichlich Versprechungen von Jaqueline, dass das Wetter sich bessert) einenkurzen Ausflug zum Rio Celeste und dem Catarata, der dazu gehört, zu machen.Ein schöner, kleiner Weg mit einer heißen Quelle aus dem Vulkan, dieentsprechend unangenehm nach Schwefel riecht erwartet uns. Der Vulkan lässt soseine Kraft entweichen.[/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Danach machen wir einen kurzenStopp in einem Soda (klasse) in Bijagua und wollen am Nachmittag den Rundgangmit Hängebrücken im Urwald nahe der Lodge machen- inkl. einem Abstecher zurLaguna Dante, dem Vulkansee unterhalb des Tenorio. Der Aufstieg durchdichtesten Dschungel ist extrem steil und rutschig und wir sehen (zum Glück?)eine Schlange von eindrucksvoller Größe. Das Wetter ist schlecht aber es istwärmer geworden. Die Lagune ist sehr hübsch- ein längeres Verweilen allerdings aufgrundder vielen Mücken nicht möglich. Der anstrengende Auf- und Abstieg ist einAbenteuer an sich und die drei Hängebrücken auf dem Vuelta einmalig! Und Papáfreut sich, als wir ihm vom Aufstieg zur Lagune erzählen. Deutsche wandern vielmeint er. [/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Ein schöner Tag.[/JUSTIFY]
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[JUSTIFY]Montag, 25.11.13[/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Wir reisen ab in Richtung SanJose. Unsere Route wählen wir über den Arenalsee, der sich uns mit viel Regenpräsentiert. Der Vulkan ist von Wolken umgeben. Die Luxushotels und Anlagenrund um die Region Arenal schrecken ab. Die Fahrt wird schöner als wir dieCordillera Central erreichen, mit tiefen, grünen Tälern und herrlichemHügelland. Alle Vulkane sind im Nebel und die Stimmung der Landschaft passt zuunserer leicht gedrückten Laune. [/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Die Autorückgabe klapptproblemlos- wir gehen ins Hotel zurück und essen im Casino. [/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Ein herrlicher Urlaub geht zuEnde.[/JUSTIFY]
[JUSTIFY]Pura Vida. [/JUSTIFY]
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Unsere CR Reise im November 2013

Beitragvon cascavala » Mo 2. Dez 2013, 06:36

Vielen lieben Dank für den tollen Reisebericht!!!

Beste Grüße
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