Hilfe und Tips Routenplanung 3 Wochen

Es gibt viele Möglichkeiten, sich in Costa Rica fortzubewegen. Bus, Mietwagen, Shuttle, Flugzeug... Erfahrungen jeglicher Art mit Hotels, Resorts, Cabinas, Lodges, Privatunterkünften usw. Hier kommen Eure Fragen und Anregungen dazu rein.
Hummelchen
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Beitragvon Hummelchen » Mo 18. Jan 2016, 22:02

Greno hat geschrieben:FTI und DerTour schließen keine Schotterpisten aus.

Abgesehen davon ist es ein ziemlicher Hohn zu behaupten, dass überall Werkstätten sind. Meist passiert doch gerade dann etwas, wenn keine Sau in der Nähe ist.

Wir hatten die Panne an der Küstenstrae zwischen Jaco und Quepos. Schön auf freier Bahn und keine Werkstatt weit und breit. Und ja, wir hatten einen Ersatzreifen und Werkzeug dabei. Dumm nur, wenn dann noch Kühlflüssigkeit ausläuft und der Reifen so fest sitzt, dass man ihn mit dem Notset nicht gelöst bekommt.

Da hilft einem dann kein Anbieter aus San Jose. Wir haben in dem Fall bei Adobe angerufen und binnen 45 Minuten hatten wir unseren Ersatzwagen. Die haben den Reifen übrigens auch nicht abbekommen. ;)


Es gibt wirklich fast überall Werkstätten, selbst in den entlegendsten Winkeln aber ich denke, die sind Dir in Deinen 2 Wochen nicht aufgefallen.

Ähnliche Ecke wie wir vor 8 Jahren und da mussten wir leider 5 Std. warten. Du hast einfach Glück gehabt, dass es schnell ging und ein Ersatzwagen sofort zur Verfügung stand. Das hat nichts damit zu tun, dass DU dort angerufen hast oder über D gebucht hast.

Greno hat geschrieben:Dazu ist die Art der Vollkasko sehr wichtig. Ich hätte keine Lust mich am Reiseende womögich mit dem Anbieter über Kratzer im Lack auseinanderzusetzen. Gerade wenn ihr abseits der Straßen unterwegs seid (Achtung Hummelchen, nicht nur du machst das), sind schnell Kratzer passiert. Die Büsche sind ja dann nicht akorat geschnitten. ;) Nur als Beispiel. Steinschläge usw sind ebenfalls gerade auf Pisten schnell möglich.


WER sagt DIR, dass man sich am Reiseende mit dem Anbieter dann auseinandersetzen oder rumstreiten muss? Wenn wir unseren Wagen nach dem Urlaub wieder abgeben ist er von innen und außen komplett dreckig durch die Staubpisten und ja auch den einen oder anderen Kratzer hat er abbekommen was bei einem Neuwagen richtig auffällt. Bisher hatten wir noch nie irgendwelche Probleme, keine Diskussionen, gar nichts weil wir haben eine Vollkasko ohne SB und wenn etwas ist, wenden die sich direkt an die Versicherung. Probleme gibt es in dem Moment wo Du keine Vollkasko ohne SB hast, dann suchen sie jeden Kratzer um ihn Dir in Rechnung zu stellen.

Greno hat geschrieben:Aber insgesamt ist es jedem deine Entscheidung. In Afrika oder Europa buche ich eher vor Ort, in Costa Rica sind die Gegebenheiten anders.


Du musst es ja wissen.

Greno hat geschrieben:Dafür buche ich auch lieber bei Einheimschen Touren usw., und nicht bei einer Barbara Hartung oder irgendwelchen anderen Deutschen.


Schon mal darüber nachgedacht, dass es viele gibt, die gerne einen Guide haben möchten, der Deutsch spricht weil sie selbst vielleicht nicht perfekt im englischen oder spanischen sind und dankbar für Tipps in dieser Richtung sind? Das Gleiche gilt für Unterkünfte etc. Da Du gerade Barbara Hartung angreifst, sie ist eine ausgezeichnete Biologin mit einem enormen Fachwissen und lebt seit vielen Jahren in Tortuguero und setzt sich für den Naturschutz ein. Was ich mir von vielen Touristen auch wünschen würde, gerade in NP etc. wo viel Natur zerstört wird um den hohen Ansprüchen der Touristen gerecht zu werden. Ob nun irgendwelche Deutsche oder Ticos, letztendlich kommt es auf die Qualität der Führungen etc. an und da ist es egal ob Tico oder Deutscher.

Gott sei Dank sind die Geschmäcker und Menschen verschieden.
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Beitragvon Greno » Mo 18. Jan 2016, 22:25

Es ist doch keine Frage des Glücks. Selbst wenn die nächste Werkstatt 2km weit entfernt ist, so schaffe würde ich es nicht schaffen, meinen PKW dort hin zu bringen. Erst recht nicht, wenn ich nicht weiß, dass dort eine Wrkstatt kommt. Das eine Panne direkt vor einer Werkstatt passiert - das ist Glück.

Und im weiterem Verlauf ist es schon von Vorteil, wenn eine Agentur ein möglichst dichtes Filialnetz hat. Das kannst du gerne anders handhaben. Aber generell gilt diese Regel, egal ob in Deutschland, Kenia, Brasilien oder eben Costa Rica. Der Unterschied ist eben, dass die örtlichen Anbieter in Costa Rica entweder nicht über ein solches Netz verfügen oder aber es über einen deutschen Reiseveranstalter günstiger anbieten. Die Gründe liegen an den langen verträgen und den recht großen Abnahmezahlen.


Und nun zur Barabara Hartung: An ihr scheiden sich die Geister. Die Bewertungen zeigen das. Ihre Umgangsformen scheinen sehr restriktiv zu sein. Abgesehen davon habe ich etwas gegen Leute, die meinen, die Natur für sich gepachtet zu haben.

Gerade du bist doch für einen ökologischen und ökonomischen Tourismus. Da hat sich jemand selbstständig gemacht und nimmt den Locals die Aufträge weg. Es gibt auch Einheimische in Tortuguero, welche Deutsch können. Und wenn es nur gebrochen ist. Und zur Not kann die Mehrheit ja jeweils zumindest etwas Englisch. Verständigen kann man sich immer. Abgesehen davon haben gerade die Locals oft einen besseren Blick als irgendwelche Auswanderer. Die sind mit ihrer Natur aufgewachsen und haben einen Blick dafür.

Zu den Motorbooten: In den Lodges und Camps außerhalb kann man genau die gleichen Touren buchen wie auch im Village. Sogar bei den gleichen Guides. Wer eine Elektroboot Tour bucht, ist selber Schuld.
Ansonsten hat der Tourismus und die nächtlichen Motorbootfahrten relativ wenig miteinander zu tun. Falls es dir nämlich nicht aufgefallen sein sollte: Es leben auch Menschen außerhalb des Dorfes.

Das du nicht so auf Komfort Wert legst, kann ich anhand deiner Bewertung zur Miss Junies spätestens erkennen. Das Ding ist Nepp pur. Und bei der Lagarto scheiden sich die Geister, aber gut. Ich möchte zum Beispiel nicht, dass irgendwelche Tiere zuvor für mich gefangen werden. ;)


PS: Du hast eine sehr einseitige Sicht auf Costa Rica. Du hast dich verliebt in das Land, was doch auch schön ist. Du kennst dich sehr gut aus. Aber leider hast du den Blick für manche Realität verloren. "Costa-Rica-Brille". Manchmal hilft es, ein anderes Land auch mal kennenzulernen.
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Beitragvon Nico » Do 21. Jan 2016, 13:15

Und nun zur Barabara Hartung: An ihr scheiden sich die Geister. Die Bewertungen zeigen das. Ihre Umgangsformen scheinen sehr restriktiv zu sein. Abgesehen davon habe ich etwas gegen Leute, die meinen, die Natur für sich gepachtet zu haben.


Bevor sie mir über ihre Anwältin wieder mitteilen lässt, dass ihr einige Äußerungen über sie in diesem Forum nicht gefallen und ich deswegen wieder viel zurück schreiben muss... einigen wir uns doch alle zusammen darauf, dass es zu ihr - na sagen wir - sehr unterschiedliche Bewertungen gibt. Von * bis ***** ist alles dabei....
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