Das erste Mal

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Das erste Mal

Beitragvon travelgirl » So 22. Nov 2015, 12:32

Hallo liebes CR-Forum ;winken: ,
jetzt habe ich viele Wochen quer gelesen uns stelle gerade ein eigene Reise zusammen, die mein Mann und ich hoffentlich im Februar/März antreten. Es gibt dort so viel zu sehen, dass eine Reise bestimmt nicht ausreichen wird... wir haben uns mal für den Anfang auf ein paar Highlights konzentriert, die uns am meisten reizen. Wir wollen nicht alles abhaken, sondern lieber weniger Orte besuchen, dafür mit mehr Ruhe udn Intensität. Da ich aber natürlich noch nicht da war, wäre ich für Eure Hilfe und Tipps dankbar, ob das so Sinn macht. Nebenbei habe ich auch noch ein paar konkrete Fragen zum Transport...

Unsere angedachte Route für ca. 3 -3,5 Wochen (noch nicht festgelegt):
1) San Jose/Alajuela (1Ü)
2) Monteverde bzw St. Elena (3-4 Ü)
3) Samara oder St. Teresa (10 Ü)
4) Manuel Antonio/Uvita ( 2-3 Ü)
5) Drake Bay (3-4 Ü)
6) San Jose/Alajuela (1Ü)

Wir haben eigentlich vor alles mit Shuttles oder Bussen zu machen, da Mietwagen offensichtlich ziemlich teuer sind und die Straßen schlecht. Hier die erste Frage:
Sind die öffentlichen Busse sicher? Man liest sehr unterschiedliches, zB das Diebstahl Tagesordnung wäre...also besser Shuttle?

Es scheint aber so, als ob man von Samara nach Drake Bay nicht so einfach kommt und die Strecke nicht die schönste ist, weil super-touristisch. 2. Frage:
Was gibt es denn da für sinnvolle Möglichkeiten? Kann man einen Mietwagen für 3 Tage buchen? Bisher habe ich nur Wochenangebote erhalten...und bräuchte man für die Strecke zwingend Allrad?

Wir würden gerne Nicoya und Drake Bay machen, da beides ja wohl recht unterschiedlich ist, landschaftlich sowie klimatisch, die Zeit hätten wir ja. Drake Bay ist ein Must (wie ich herausgelesen habe und interessiert uns auch wirklich sehr) und Samara wurde uns wärmstens von Kollegen empfohlen, um wunderbar zu chillen und entspannen, ist ja schließlich auch Urlaub und nicht nur "Abenteuer".

Ich wäre sehr dankbar für Eure Einschätzung.
Liebe Grüße
Greno
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Das erste Mal

Beitragvon Greno » So 22. Nov 2015, 15:20

Hallo,

zu den Straßenverhältnissen: Die sind auf der Nikoya-Halbinsel teilweise "schotterig", in der Trockenzeit aber kein Problem. Dann fährt man halt etas langsamer. Ansonsten kann ich nicht nachvollziehen, weshalb von schlechten Straßen gesprochen wird. Die für euch zu befahrenen Straßen im Inland und die Küstenstraße Richtung Süden sind gut und ohne Schlaglöcher, die Straße von Puntarenas nach Golfito sogar überragend und auf neuestem Standard. Die Straße von Puntarenas nach San Alajuela ebenfalls. Das Genörgel ist weltfremd. Es wird gewiß vorkommen, dass ihr zu euren Unterkünften Schotterwege bewältigen müsst. Aber das sind keine Feldwege oder so...

Etappe Samara / Drake Bay: Touristisch ist es zwischen Puntarenas und Jaco, aber auch das ist nicht auf europäischem Niveau. Nach Jaco wird es recht einsam.

Du schreibst bei deinen Zielen Manuel Antonio / Uvita. Was denn nun? Die beiden unterscheiden sich grundlegend, wie Palma auf Mallorca und ein Dorf im Inland Malles...

Ansonsten:
Ich würde bei der Zeit die Stationen mehr verteilen, gerade auf der Nikoya-Halbinsel. Nur Samara wäre mir zu wenig. Würde mich dort von Nord nach Süd "arbeiten".

Busverbindung: Meins ist das nicht, aber das ist eure Sache. Stellt euch darauf ein, dass ihr länger braucht und euer Gepäck ordentlich tragen müsst.

Autovermietung: Ich weiß auch hier nicht, wo ihr recherchiert habt. Ich hatte auch viele Unternehmen angeschrieben und recht ähnlich hohe Angebote erhalten. Habe dann eine deutsche Preisvergleichmaschine angeworfen und habe Angebote für die Hälfte erhalten. Nur dafür habe ich einen deutschen Veranstalter mit deutscher Vollkasko. Übrigens kann man dort auch nur für einzelne Tage buchen. Der Wagen wird einem gegen Aufpreis gebracht.
Vor Ort hatten wir Adobe. Auto war ok. Wir hatten eine Reifenpanne, der Srvice war nach einer Stunde da. Außerdem habe ich einen Pfeiler beim Parken übersehen. Durch die Vollkasko kein Problem. Habe das geld von Dertour schon zurück.
Ich würde unter diesen Voraussetzungen niemals bei einem Anbieter vor Ort buchen, sondern immer über einen deutschen Veranstalter. Kannst ja mal schauen.

Abenteuerfaktor: Für manche scheint der gegeben, wir empfanden ihn eher gering. Schließlich bist du in der Zivilisation, in Corcovado evtl. weniger. Du hast überall eine gewisse Infrarstruktur aus Apotheken (in jedem Kuhdorf), Supermärkten (an jeder Straßenecke) und überall Restaurants, Bars oder so. Irgendjemand spricht immer Englisch, und irgendjemanden siehst du auch (wenn man will).

Grüße
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Beitragvon travelgirl » So 22. Nov 2015, 16:16

Danke für die Antworten, das hilft schon mal sehr.

Das mit den schlechten Straßen ist nicht von mir, das kann ich ja gar nicht beurteilen, weil ich nie da war... Das liest man nur sehr viel, entweder in Reiseführern oder in Reiseberichten, deshalb dachte ich, da wäre etwas dran. Es ist gut, deine Erfahrung zu lesen, dann relativiert es sich wieder. Generell wollen wir aber nicht die ganze Zeit ein Auto haben, weil wir eben an einigen Stellen auch verweilen möchten und man offensichtlich ganz gut mit dem Shuttle reisen kann, was komfortabler klang als mit den öffentlichen Bussen und günstiger als die ganze Zeit einen Mietwagen.
Wir haben bei deutschen Mietwagen-Portalen geschaut und da kamen bei nur ein paar Tagen komischerweise keine Angebote, nur wochenweise. Ich würde auf jeden Fall nur von deutschen Veranstaltern buchen. Dann schauen wir nochmal auf anderen Portalen, denn von der Nicoya-Halbinsel nach Sierpe erscheint ein Wagen sicher sinnvoll.

Manuel Antonio und Uvita habe ich deshalb so zusammengelegt, weil ich unsicher bin, was sich lohnt. Wir machen auf dem Weg vielleicht ja doch auch mehrere Stopps. Uvita soll sehr schön sein, Manuel Antonio sehr touristisch, da weiß ich nicht, ob es sich lohnt. Aber ich kann mich da ja fies vertun? Auch hier gut zu wissen, dass es dem Massentourismus nach europäischen Maßstab nicht gleich kommt, ich hatte mir es sehr zugebaut und überlaufen vorgestellt.

Wir würden gerne für einige Tage an einem Ort bleiben, das könnte Samara oder St.Teresa sein, je nach Unterkunft. Von Nord nach Süd "arbeiten" wollen wir ungern, da wir neben tollen Naturerlebnissen und neues Land entdecken auch etwas Gemütlichkeit brauchen (im Sinne von Ankommen, Zeit genießen, es sich gut gehen lassen, nicht direkt weiter müssen), um die Eindrücke wirken zu lassen und vom Alltag in Deutschland runterzukommen, dazu gehört für uns, mindestens eine Woche irgendwo zu bleiben. Es ist unsere erste Reise nach Mittelamerika, deshalb finden wir es schon recht aufregend und sind sehr freudig gespannt. Je mehr ich lese, je mehr freue ich mich drauf!
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Das erste Mal

Beitragvon Greno » So 22. Nov 2015, 22:41

Moment, die Gegend zwischen Puntarenas und Jaco ist nicht vollkommen zugebaut. Manuel Antonio ist aber schon recht zugebaut. Nicht so wie in Spanien, aber es stehen dort nur Hotels und es ist sehr touristisch. Jaco allerdings ist am schlimmsten mit Hotelburgen. Wenn du dem Massentourismus aus dem Wege gehen möchtest, solltest du diese beiden Orte meiden.

Uvita ist ruhig, auch wenn dort in den letzten Jahren etwas an Infrarstruktur entlang der Hauptstraße entstanden sind. In Uvita und Ostional findest du viele Europäer, die ein Guesthouse betreiben.

Zum Auto: Ich glaube, dass man gerade auf der Halbinsel ein Auto haben sollte. Zu Stränden usw. ist schon Weg zurückzulegen, die Busse befahren nur die Hauptstraßen. Wenn ihr gern wandert, dann ok. Aber unterschätzt nicht die Strecken.

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